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Was Veranstalter bei der GEMA beachten müssen

© Artem Merzlenko - Fotolia.com

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Wer ein Konzert veranstalten will, der muss sich in der Regel bei der GEMA anmelden und Lizenzgebühren zahlen. Denn normalerweise wird auf jeder Veranstaltung mindestens ein Song gespielt, dessen Urheber ein Mitglied der GEMA ist. Wie hoch die Lizenzgebühren ausfallen ist abhängig von der Größe des Raumes sowie der Höhe des Eintrittspreises.

Anmelden kann man seine Veranstaltung bei der regional zuständigen Bezirksdirektion. Insgesamt gibt es zehn Stück in Deutschland. Um sich rechtzeitig anzumelden sollte man spätestens drei Tage vor der Veranstaltung ein Fax oder eine kurze E-Mail an die GEMA schicken. Darin sollte der Veranstaltungstag, die Adresse, Art der Veranstaltung, Höhe des Eintritts und die Quadratmeterzahl des Raumes enthalten sein. Es ist sehr wichtig die Verantsaltung korrekt anzumelden, da man bei vergessener Anmeldung das Doppelte bezahlen muss. Auch wenn man ein Konzert ohne GEMA-Musik veranstaltet, muss man sich bei der GEMA anmelden, spart jedoch die Lizenzgebühren.

Um bei einer Veranstaltung Geld zu sparen, ist es ratsam Mitglied in einem Verband zu sein. So bekommt man als Mitglied des Deutschen Pop- und Rockmusikerverbandes einen Rabatt von bis zu 20 Prozent. Auch wenn man sehr viele Veranstaltungen in einem Jahr hat, kann man sparen. So bekommt man bis zur 40. Veranstaltung einen Preisnachlass von bis zu 10 Prozent und ab der 161. Veranstaltung sogar einen Rabatt von 50 Prozent. Jedoch müssen diese Konzerte dann im Voraus angemeldet werden.

Unter bestimmten Bedingen lässt die GEMA aber auch mit sich verhandeln was die Gebühren betrifft. Falls man nur eine einzelne Veranstaltung hat, oder die Gebühren nicht im Verhältnis zu den erzielten Einnahmen stehen, kann man durchaus Preisnachlässe erwirken. Dieser Antrag auf einen Nachlass muss bis spätestens zum 15. des auf die Rechnungsstellung der GEMA folgenden Monats bei der zuständigen Bezirksdirektion erfolgen. Er muss die Belege der erzielten Bruttoeinnahmen enthalten. Grundlage für die Bruttoeinnhamen sind die Eintrittsgelder- Aber auch Sponsorengelder, Spenden etc. müssen im jeweiligen Fall angegeben werden. In der Regel sollten die GEMA-Gebühren nicht mehr als 10 Prozent der Einnahmen betragen.

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