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Gitarrenkoryphäe: Django Reinhardt

Django Reinhardt, Foto: flickr

Django Reinhard wurde als Jean Reinhard am 23. Januar 1910 in Liverchies, Belgien geboren. Er gehörte dem Stamm der Tsiganes an, einer Gruppierung der Zigeuner. Durch die Verfolgung der Tsiganes im Dritten Reich ist die Benennung jedoch rassistisch belastet und wird nicht mehr verwendet.

Als Sohn einer Komödiantin und einer Musikers zog Django mit seinen Eltern durch Belgien, Frankreich und Algerien. 1916 entschlossen sich seine Eltern in Paris zu bleiben. 15 Jahre lang lebten sie in einem Wohnwagen an der Porte de Choisy. Django begann dort in jungen Jahren Geige zu spielen und einige Zeit später Gitarre. Angefangen hat er mit einer sechsseitigen Banja-Gitarre und wurde in kürzester Zeit für seine Hör- und Spielkünste bekannt. Er trat in Lokalen auf und 1928 veröffentlichte er seine erste Platte als Banjospieler.

Im gleichen Jahr brannte sein Wohnwagen ab. Dies hatte zur Folge, dass die linke Hand von Django so stark verbrannt ist, das er Zeit seines Lebens eingeschränkt war. Doch dies hinderte ihn nicht daran weiter Gitarre zu spielen. Er entwickelte eine eigene Gitarrentechnik, die es ihm möglich machte zu spielen.

Django Reinhard hörte zum ersten Mal 1931 die Musik von Duke Ellington, Louis Armstrong und Joe Venuti. Sie inspirierte ihn in seiner eigenen Musik. 1933 hörte der Sänger und Varietéstar Jean Sablon vom Django Reinhardt und engagierte ihn als Begleitung für seine Schlagermusik.

Doch Karriere machte Django erst mit dem Geiger Stephane Grappelli und weiteren drei Musikern. Sie spielten als ‘Quintette du Hot Club de France‘ im fast gleichnamigen Club Hot Club de France und wurden über die Grenzen des Landes bekannt. Django macht später auch Aufnahmen mit Coleman Hawkins und Benny Carter. Ein Erfolg der Django Reinhard zu Kopf gestiegen ist und ihm am Ende seine Karriere gekostet hat.