Guitar Chords
A add9


Posts Tagged ‘Musik’

Band-Promotion auf Facebook – so geht’s

Promotion für Bands wird immer wichtiger!

Promotion für Bands wird immer wichtiger!

Das Promoten von Marken im Internet ist schon längst keine Seltenheit mehr. Sei es für Bier, Kaugummi, Windeln oder Tabaktaschen – ein Jeder inszeniert sich im weltweiten Netz und ganz besonders in den sozialen Netzwerken wie Facebook. Gerade für die Musiker des Planeten wird es zunehmend schwer, sich gegen die immer größer werdende Konkurrenz durchzusetzen.

Marketing kleiner Bands

Kleine Bands haben das Problem, dass sie von den Labels kaum mehr Unterstützung erwarten können. Selbst wenn ein Plattenvertrag besteht, sieht es in Sachen Marketing oftmals eher schlecht aus. Allerdings spielt einem hier wiederum das Internet in die Hände, dank dessen man mit relativ wenig Aufwand eine große Reichweite erzielen kann. Was einst Myspace leisten wollte und eine zeitlang auch konnte, verlagert sich nun Stück für Stück auf Facebook. In aller Eile eine Seite zu erstellen, kann aber nicht Sinn der Sache sein. Stattdessen sollte man eine ausgefeilte Social Media Strategie haben, an der man entlang arbeitet. Nur so lassen sich auf lange Sicht wachsende Klickzahlen generieren.

Hinweise vom Profi

René Pickhardt hat seit einer Weile das Marketing der Band „In Legend“ übernommen. Auf allfacebook.de gibt er wichtige „Tipps für Musiker auf Facebook“ und stellt Vor- und Nachteile zusammen. Ganz weit oben auf der Seite der Positivaspekte sieht er zurecht die Schnelligkeit der Informationsweitergabe. Man müsse aber, um Facebook optimal zu nutzen, von den Strukturen des klassischen Musikmarketings Abstand nehmen.

Content als oberste Priorität

Das Wichtigste ist in Pickhardts Augen aber die Wahl der bereitgestellten Informationen. Die Posts müssen natürlich stets interessant sein, damit sie viele Kommentare und Likes erzielen können. Passiert das nicht, wird der Rang der Seite herabgestuft. Das erreicht man besonders durch Nähe zu den Fans, also mit der Handykamera aufgenommene Bilder oder kurze, knackige Posts in Tweed-Länge.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Dawid Krupa

Dunkle Musik von “Dark Dark Dark”

Musik von Dark Dark Dark

Musik von Dark Dark Dark

Sie nennen sich “Dark Dark Dark” und haben erst kürzlich Berlin gerockt – dabei machen die vier Jungs und Sängerin Nona Marie Invie eigentlich gar keine so düstere Musik. Ihr aktuelles Album „Meet In The Dark“ kreist zwar um Melancholie und Schwierigkeiten im Leben, macht aber auch Mut und Hoffnung zu neuen Schritten.

Ernst gemeinte Emotionalität

Die emotional aufgeladenen Texte der neuen Platte sollen allesamt nicht fiktiv sein – so thematisiert die Nummer „Who needs you“ offen das Ende der Beziehung zwischen Sängerin Invie und Marshall LaCount, dem Mitbegründer und Produzenten der fünfköpfigen Gruppe. Zum Glück ist im Frühling 2011 nur das Paar und nicht die ganze Band zerbrochen. Mit dem Track „The Great Mistake“ versuchen die beiden sogar eine erste Annäherung. Denn dort ist die Rede davon, die eigenen Fehler einzusehen und weiterzumachen. Gedanken und Gefühle, die jeder kennt. Musik also, die einem aus der Seele spricht – zugegebenermaßen vor allem in düsteren Stunden.

Songs als Therapie für die Bandmitglieder

Für die Truppe sind emotionale Musik und ergreifende Texte das Ventil, um ihre eigenen Gefühle rauszulassen. Schreiben als Weg zur Selbsterkenntnis. Musizieren, um mit den eigenen Gefühlen ins Reine zu kommen. Als spiritueller Ausgleich, als Psychotherapie in Eigenregie. Das merkt man nicht nur der neuen Platte, sondern auch den intimen Konzerten von „Dark Darl Darl“ an. Dort geht es ordentlich zur Sache: Schlagzeuge, Klarinette, mindestens zwei elektrische Gitarren, Keyboard oder Klavier, Akkordeon und Saxophon sind mindestens vertreten. Häufig werden von einem Mitglied mehrere Instrumente auf einmal bespielt. Schließlich besteht „Dark Dark Dark“ aus professionellen Folk-Musikern – das sieht und hört man auch!

Die angenehm unaufdringliche und doch hochemotionale Band spricht eine breite Zielgruppe an: Manch Pop-Hörer kann sich von ihren sanften Melodien und inspirierenden Zeilen genauso angesprochen fühlen wie ein Fan von Indie-Rock, Dark Wave oder Emo-Core. Anspieltipp: „How It Went Down“, eine Ballade über eine Zugfahrt nach einer durchzechten Nacht.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Michael Sandig

E-Gitarre – Kaufhilfe: Darauf sollte man achten

Vor dem Kauf sollte sich ein paar Gedanken machen

Vor dem Kauf sollte sich ein paar Gedanken machen

Der Kauf der passenden E-Gitarre ist eine Aufgabe, für die man sich unbedingt Zeit nehmen sollte. Wer vor dem Kauf unterschiedliche Aspekte bedacht hat, kann eine Gitarre finden, die gut zu ihm passt und die er lange nutzen kann.

Am Anfang der Suche kann man sich unterschiedliche Fachmagazine anschauen, da viele Gitarrenfirmen ihre Produkte dort inserieren. In den meisten Fällen sagt die Werbung aber nicht viel über die Qualität der angebotenen Gitarren aus. Trotzdem kann man sich durch die Anzeigen einen ersten Überblick über die unterschiedlichen Preise und Ausstattung verschaffen.

Eine Gitarre sollte man sich vor Ort anschauen

Im nächsten Schritt kann man einige Musikgeschäfte aufsuchen. Dort kann man unterschiedliche Gitarren testen. Dabei sollte man sich jedoch nicht nur auf Modelle in seiner Preisklasse beschränken. Dadurch kann man sehen, welche Preisklasse und vor allem welche Ausstattung für ihn in Frage kommt. Wer noch nie auf einer E-Gitarre gespielt hat, sollte sich im Vorfeld jedoch mit der Technik vertraut machen. Am besten nimmt man außerdem einen erfahrenen Freund mit, der einen beim Kauf unabhängig beraten kann.

In den meiste Läden kann man die Modelle auch testen

Wer eine oder mehrere Gitarren in einem Geschäft testen möchte, sollte dem Berater im Laden unbedingt zeigen, dass er die Gitarre pfleglich behandeln kann. Andernfalls würde ihm niemand erlauben, die Gitarren zu testen. Beim Test kann man die Verarbeitung der unterschiedlichen Modellen prüfen. Dabei sollte man darauf achten, ob der Hals der Gitarre gerade ist und ob die Verbindung zwischen Hals und Korpus in Ordnung ist. Außerdem sollten die Bünde besonders an den Kanten gut verarbeitet sein. Nicht zuletzt sollte man beim Test den Sound begutachten. Nach dem Test weiß man, ob eine Gitarre bespielbar ist oder nicht. Sobald man weiß, in welcher Preisklasse man sich bewegt und auf welche Ausstattung man besonderen Wert legt, kann man über Merkmale wie Form und Farbe nachdenken.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Henry Smits-Bode

Künstler und Bands solidarisch mit Pussy Riots

Jetzt war es endlich wieder soweit. Der russische Staat hat wieder Künstler für ihre Meinungsäußerung verurteilt und ins Straflager abgeschoben. Nach dem die Punkband „Pussy Riot“ mit ihrem Auftritt in einer russisch orthodoxen Kirche in Moskau am 21. Februar 2012 wegen der Kritik an den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin verhaftet worden sind, wurde nun das Urteil gegen die drei Mitglieder der Band, Nadeschda Tolokonnikowa, Marija Aljochina und Jekaterina Samuzewitsch, gefällt. Zwei Jahre Haft im Arbeitslager müssen die Frauen verbüßen, weil sie die in der Christ Erlöser Kathedrale ein „Punk-Gebet“ gesprochen haben. In diesem haben sie die Kirche kritisiert, dass sie sich öffentlich für eine Wiederwahl Putins einsetzt. Der Prozess hat einiges an Aufsehen erregt und zu Solidaritätsbekundungen weltweit geführt. Eine Reihe von anderen Künstlern hat sich zu der Unrechtmäßigkeit des Prozesses geäußert und viel haben ihre Hilfe angeboten. Überall stößt das harte Urteil auf Unverständnis. So sagt der Präsident der Akademie der Künste in Berlin, dass sich Russland irgendwann zu einem zivilisierten Rechtssystem bekennen müsse, da auch kein Schauprozess und noch so hartes Urteil den Geist der Freiheit unterdrücken werde. Auch Udo Lindeberg schloss sich dem Protest an und sieht in Putin alles andere als einen „lupenreinen Demokraten“, wie es noch Gerhard Schröder behauptet hatte. Auch die deutsche Band Radio Havanna äußerte sich bestürzt über das Urteil, ebenso wie auch die russischen Musiker von Barto. Diese sehen in dem Urteil einen Startschuss für neue Protestaktionen, die das Land weiter verändern werden. Die politische Punkband Anti-Flag erklärten sich ebenfalls solidarisch mit Pussy Riot und kündigten an, den Fall nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Von der Politik bis zur Unterhaltungsbranche gab es zahlreiche Kritik an dem am Freitag verhängten Urteil, welches sicher noch länger für Diskussion sorgen wird. 

Bilderrechte:

Der Begriff der Hauntology in der Musik

Hauntology!? Klingt nach einem guten Gruselfilm, aber nicht nach einem Phänomen des französischen Denkers Jacques Derrida. Der Philosoph und Denker, Urheber der “Différance”, schuf mit dem Konzept der Geisterhaftigkeit einen Begriff der ins kontemporär Musikalische überging.

Vieldiskutiert hat es mit der Berliner Transmediale eine perfekte Bühne gefunden. Der Ursprung des Begriffs wird durch Derrida in Marx Ideen zur Geschichte Europas begründet, die er durch den Kommunismus auch in Zukunft verfolgt sieht. Mit Kommunismus hat die musikalische Version von Hauntology wenig zu tun, vielmehr liegt der Fokus auf dem Etymologischen: “Haunting”, dem (geisterhaften) Spuk, dem Eindringlichen und Nachwirkenden kombiniert mit der Ontologie, dem Sein in Grundstrukturen der Realität.

Dieses Konzept drückt sich musikalisch zum Beispiel in Gitarren mit viel Delay, Echo-Effekten auf Stimmen, andächtigen Chorgesängen, gebrochenen Rhythmen und vernebelten Flächen aus – die Moderne neigt dazu, sich selbst zu mystifizieren. Dieses Phänomen wird in der musikalischen Welt besonders aufmerksam betrachtet, stellt es doch einen Paradigmenwechsel in der elektronischen Musik da.Vormals galt elektronische Musik, besonders Techno, als ein entmenschlichtes Genre von repetitiven Strukturen, eine Erklärung seiner Selbst in der Wiederholung, ein Leben im Hier und Jetzt ad infinitum.

Jetzt ist elektronische Musik in vielen Fällen individuell und nahe am Leben des Künstlers und seinen Emotionen. Ein passendes Beispiel für sehr eindringliche Musik mit hohem künstlerischen Anspruch bietet der Soundkünstler Pantha Du Prince aus Berlin, der mit pittoresken Klängen Welten unerreichten Ausmaßes kreiert.

Das künstlerische Ich steht auch bei Projekten wie How To Dress Well weit im Vordergrund – die fragile Stimme des Sängers Tom Krell, um den sich schon ein Personenkult entwickelt hat, erzählt in ihrer Stimmfarbe und mit introspektiven, schmerzenden Lyrics von Gefühlen der Person.

Ein Trend der offenbar nicht so schnell wieder verschwindet und so heisst es abermals: Die Geister, die ich rief…