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E-Gitarre – Kaufhilfe: Darauf sollte man achten

Vor dem Kauf sollte sich ein paar Gedanken machen

Vor dem Kauf sollte sich ein paar Gedanken machen

Der Kauf der passenden E-Gitarre ist eine Aufgabe, für die man sich unbedingt Zeit nehmen sollte. Wer vor dem Kauf unterschiedliche Aspekte bedacht hat, kann eine Gitarre finden, die gut zu ihm passt und die er lange nutzen kann.

Am Anfang der Suche kann man sich unterschiedliche Fachmagazine anschauen, da viele Gitarrenfirmen ihre Produkte dort inserieren. In den meisten Fällen sagt die Werbung aber nicht viel über die Qualität der angebotenen Gitarren aus. Trotzdem kann man sich durch die Anzeigen einen ersten Überblick über die unterschiedlichen Preise und Ausstattung verschaffen.

Eine Gitarre sollte man sich vor Ort anschauen

Im nächsten Schritt kann man einige Musikgeschäfte aufsuchen. Dort kann man unterschiedliche Gitarren testen. Dabei sollte man sich jedoch nicht nur auf Modelle in seiner Preisklasse beschränken. Dadurch kann man sehen, welche Preisklasse und vor allem welche Ausstattung für ihn in Frage kommt. Wer noch nie auf einer E-Gitarre gespielt hat, sollte sich im Vorfeld jedoch mit der Technik vertraut machen. Am besten nimmt man außerdem einen erfahrenen Freund mit, der einen beim Kauf unabhängig beraten kann.

In den meiste Läden kann man die Modelle auch testen

Wer eine oder mehrere Gitarren in einem Geschäft testen möchte, sollte dem Berater im Laden unbedingt zeigen, dass er die Gitarre pfleglich behandeln kann. Andernfalls würde ihm niemand erlauben, die Gitarren zu testen. Beim Test kann man die Verarbeitung der unterschiedlichen Modellen prüfen. Dabei sollte man darauf achten, ob der Hals der Gitarre gerade ist und ob die Verbindung zwischen Hals und Korpus in Ordnung ist. Außerdem sollten die Bünde besonders an den Kanten gut verarbeitet sein. Nicht zuletzt sollte man beim Test den Sound begutachten. Nach dem Test weiß man, ob eine Gitarre bespielbar ist oder nicht. Sobald man weiß, in welcher Preisklasse man sich bewegt und auf welche Ausstattung man besonderen Wert legt, kann man über Merkmale wie Form und Farbe nachdenken.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Henry Smits-Bode

Die Geschichte der Gitarre

Heute gehört sie zu einem der beliebtesten Instrumente überhaupt und ist aus den meisten Rock- und Pop-Bands gar nicht mehr wegzudenken: Die Gitarre. Sie besteht aus einem Griffbrett mit sechs Saiten, deren Schwingungen auf einen Klangkörper übertragen werden. Neben der akkustischen Gitarre sind heute vor allem elektronische Gitarren angesagt, bei der die Saitenschwingung über Tonabnehmer aufgenommen und dann von einem Verstärker wiedergegeben werden.

Doch nur wenige wissen, dass die Entwicklung der Gitarre schon vor knapp 5.000 Jahren begann. Auf einem Tempel-Relief aus der Zeit von 1750 v. Chr. haben Forscher ein Instrument entdeckt, das der europäischen Laute – einem Vorgänger der heutigen Gitarre – verblüffend gleicht. Auch auf anderen ägyptischen Kunstwerken sind Frauen zu sehen, die auf Gitarren-ähnlichen Instrumenten spielen. Auch die Griechen und Römer bauten Instrumente, die der Gitarre glichen.

Die Geschichte hinter dem Wort Gitarre lässt darauf schließen, dass es die Mauren waren, die die Laute im 10. Jahrhundert aus Arabien nach Spanien einführten. Die „Al-oud“, was übersetzt Holz bedeutet, ein arabischer Vorläufer der Gitarre, hatte noch keine Bünde, ihr Griffbrett war also ähnlich einer Geige aufgebaut. Aus diesem Instrument entwickelte sich zu Zeiten der Renaissance die „Vihuela“, die noch mit einem erheblich schmaleren Korpus als Gitarren und einer Wirbelplatte ausgerüstet war. Aus ihr entwickelte sich die heutige Gitarre, auf Spanisch die „Guitarra“.

Erst kurz vor Beginn des 19. Jahrhunderts erhielt die Gitarre ihre heutige Stimmung, denn zuvor war sie als Barockinstrument rückläufig gestimmt worden und hatte auch nur fünf Saiten. Von der Mandora übernahm sie ihre Stimmung und auch die sechste Saite. Damit wurde aus der fünfchorigen Barockgitarre die erste sechssaitige Gitarre, wie wir sie auch heute kennen. Diese verzichtete auch auf barocke Schnörkel und Verzierungen und war durch Resonanzleisten erheblich klangvoller und lauter als frühere Modelle.