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Unheilig mit neuem Album “Lichter der Stadt”

© Max Diesel - Fotolia.com

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Der Frontman von “Unheilig”, Der Graf kann stolz auf seinen Erfolg sein. Inzwischen hat seine Band unzählige Fans im deutschsprachigen Raum. Allein seine siebte Platte “Große Freiheit” hat sich vor zwei Jahren rund 1,5 Millionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft. Das Album hielt sich ganze 23 Wochen an der Spitze der Charts. Der romantische Düster-Dandy aus Aachen und seine Band haben es durch einen gekonnt inszenierten Tour- und TV-Marathon geschafft, ihre Beliebtheit noch zu steigern.

In der Zwischenzeit hat “Unheilig” an einem neuen Album gearbeitet. Die neue Platte trägt den schönen Namen “Lichter der Stadt” und erschien am Freitag vor rund zwei Wochen.

Mit der Berühmtheit sind auch unzählige Interviews gekommen. Dabei erzählt Der Graf, wie das neue Album von “Unheilig” entstanden ist. In einem seiner letzten Interviews erzählt er, dass er in den letzten Jahren kaum Gelegenheit hatte, die vielen Eindrücke zu verarbeiten, die mit den vielen Konzerten, Tournees, Radio- und TV-Reisen, Autogrammstunden und Preisverleihungen einhergingen. Doch dann hat er einen Weg gefunden, alles zu verarbeiten und hat sich die Erlebnisse von der Seele geschrieben. Irgendwann hat er deswegen beschlossen, sich ein mobiles Studio einzurichten. Dorthin konnte er sich bei jeder Gelegenheit zurückziehen und seine Inspirationen in das neue Album einfließen lassen. Dabei hat er die Lichter der Nacht in den riesigen Großstädten, das Stadtleben mit all seinen Licht- aber auch Schattenseiten in Text und Ton gefasst.

Wenn man in das Album “Lichter der Stadt” reinhört, fällt der starke inhaltliche Kontrast zum Vorgänger “Große Freiheit” sofort auf. Mit den Texten und Rhythmen hat Der Graf sowohl für Fans von Grönemeyer als auch von Rammstein etwas geschaffen. Im neuen Album ist Licht ein zentrales Element. Das Motiv des Albums lässt sich in den Worten des Frontmans von “Unheilig” zusammen fassen: “Ohne Licht kein Leben, ohne Licht kein Schatten”.

Posthum: Amy Winehouse veröffentlicht neues Album

Als Amy Winehouse starb, arbeitete sie noch an ihrem letzten Album. Dabei sollte es sich um eine dringlich erwartete Fortsetzung ihres Weltbestsellers “Back to Black” handeln. Doch dann starb die junge Sängerin und die Arbeiten am Album konnten nicht mehr fortgesetzt werden.

Es war geplant, dass Amy Winehouse das Album zusammen mit ihrem Produzent Salaam Remi rausbringt. Doch damals war nicht abzusehen, dass Ami sterben würde. Nun bringt der Produzent das Album alleine raus. Pünktlich zu Weihnachten steht das erste postume Winehouse-Album an. Das Werk heißt “Hidden Treasures” und sorgte schon vorab für eine Menge Spekulationen: Viele Boulevardblätter haben sich gefragt, wie weit Winehouse mit ihrem dritten Album war und wie viel Schaden ihre Stimme letztendlich genommen hat?

Was jetzt schon klar ist: die Arbeiten am Album konnten nicht wie vorgesehen zu Ende gebracht werden. Daher konnte der Produzent nun nur noch Reste zusammen tragen. Denn bei den Songs auf “Hidden Treasures” handelt es sich teilweise um ganz frühe Demos, teilweise um finale Aufnahmen. All die Songs stammen aus verschiedenen Winehouse-Schaffensperioden. Sechs der zwölf Songs auf der neuen CD sind sogenannte Coverversionen – von anderen geschriebene Lieder. Das Lied “The Girl From Ipanema” wurde von  Bossa-Gassenhauer geschrieben. Amy Winehouse hat es mit 18 eingespielt. Weitere Songs aus dem Album sind der Girl-Group-Hit “Will You Still Love Me Tomorrow?” der Doo-Wop-Oldie “Our Day Will Come”. Der letzte Song wird auch als der erste Single des Albums veröffentlicht.

Interessanter sind natürlich die eigenen Songs von Winehouse. Drunter sind Skizzen von schon bekannten Liedern wie “Tears Dry On Their Own” oder “Wake Up Alone”, Halbfertiges wie “Like Smoke” (nun angereichert mit einem Einsatz des Rappers Nas) oder die liegengebliebene Ballade “Halftime”. Doch der einzig wahre, funkelnde Schatz auf der CD ist “Between The Cheats”, ein Doo-Wop-Klagelied, welches ursprünglich für ein drittes reguläres Winehouse-Album fest eingeplant war. Der Song macht unmissverständlich klar, dass die gequälte Sängerin auch zum Schluss Top-Leistungen erbringen konnte.