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Archiv für die ‘Live-Konzerte’ Kategorie

Auf Tour durch Palästina

Für den Frieden musizieren. Die Dresdener Sinfoniker spielen im Nahost.

Für den Frieden musizieren. Die Dresdener Sinfoniker spielen im Nahost.

Die Dresdner Sinfoniker sorgen mit ungewöhnlichen Auftritten und Aktionen für viel Gerde: Das Ensemble aus europäischen Spitzenmusikern, das sich statt Brahms oder Beethoven auch Komponisten wie Frank Zappa und Metallrocker wie Rammstein vornimmt, sind für ihre Experimentierlust und Spielfreude international bekannt.

Spielen für den Frieden

Am 21. Dezember 2012 steht bereits die nächste ausgefallene Aktion der Sinfoniker an: Um Mitternacht wird der Beginn des neuen Zeitalters in der Maya-Zeitrechnung gefeiert – mit einer live zugeschalteten Sängerin aus Mexiko. Doch damit nicht genug: Im Mai und Juni 2013 verschlägt es die Musiker ins Westjordanland, nach Nazareth und in den Osten Jerusalems.

Mitten im Krisengebiet des Nahen Ostens möchten die Dresdner Sinfoniker mit einer „Sinfonie für Palästina“ für Frieden sorgen. Eigentlich sollte die Sinfonie des iranischen Komponsisten Kayhan Kalhor schon vor zwei Jahren in der Region aufgeführt werden. Doch kurz vor dem Termin wurde der Chef des Theaters ermordet – die Aufführung musste verschoben werden.

Musik statt fließend Wasser

Dass es die Musiker ausgerechnet in die Palästinensergebiete verschlägt, kommt nicht von ungefähr. Markus Rindt, der Intendant des renommierten Ensembles, war in den vergangenen Monaten häufig in der Region unterwegs und beobachtete dabei die schlimmen Unterschiede zwischen israelischen und palästinensischen Siedlungen. Während die israelischen Lager auch nachts hell erleuchtet werden und über hervorragende Wohnmöglichkeiten und Infrastruktur verfügen, sieht es in den Palästinensergebieten meist ganz anders aus. Selbst fließendes Wasser ist dort häufig ein Problem.

Auch die Nachrichten von der erneut auflammenden Gewalt in Nahost werden die Musiker nicht davon abhalten, im kommenden Frühjahr das Projekt „Sinfonie für Palästina“ zu realisieren. Dabei wissen die Beteiligten selbst sehr gut darum, dass ihre Konzerte wenn überhaupt nur ein kleiner Beitrag im komplexen Friedensprozess des Nahen Ostens sein können.

Bilderrechte: © Vladislav Gajic – Fotolia.com

4500 Festivalfans genießen “Eier mit Speck”

 

Festival

Festival

Eier mit Speck, das ist nicht nur Frühstücksklassiker voller Cholesterin, sondern auch ein dreitägiges Festival, was jedes Jahr im Juli in Viersen am Hohen Busch statt findet. Die inzwischen siebte Auflage des Happenings mit dem ungewöhnlichen Namen hatte dieses Jahr den Wettergott auf seiner Seite und konnte beweisen, dass sich das Rockfestival definitiv etabliert zu haben scheint: Schon zum zweiten mal wurden alle Karten verkauft und es tummelten sich rund 4500 Besucher auf dem Gelände.

Die meisten der Musikhungrigen kamen bereits am Donnerstag, um sich auf das am Freitag startende Event vorzubereiten. Zelte wurden aufgebaut, Bierpyramiden errichtet, Einweggrills angezündet und Musikanlagen aufgedreht. Auf einem Festival herrschen andere Regeln als im Rest der Welt. Die Altersspanne war dabei groß. Es gab kleine Igluzelte mit jugendlichen Bewohnern, eingespielte Festivalgänger um die 30 und das ältere Semester, was mit Wohnwagen und großem Vorzelt Luxuscamping geniessen konnte. Eines hatten jedoch alle gemeinsam: Für das leibliche Wohl war gesorgt und Bier und Co. waren in Hülle und Fülle vorhanden.

Freitag Abend startete dann die musikalische Unterhaltung. Angereist waren zwar keine großen Namen wie auf den größeren und teureren Festivals wie das Hurricane in Scheeßel oder das Rock am Ring, für ein schönes Konzert müssen es aber auch nicht immer Profis sein, und deshalb wurde von der Bühne auch bei unbekannteren Acts gefeiert. Der eindeutige Headliner am Freitag war der Rapper Marteria, am Samstag trat die altbekannte Skaband The Busters auf und brachte das Publikum zum Hüpfen. Der Sonntag dann wurde wieder beschaulicher mit Julia Marcell ind den Indiepoppern Madsen.

Den Besuch auf dem Eier mit Speck werden trotz des kurzen Regenschauers in der Samstag Nacht und der darauffolgenden Schlammsituation nur die wenigsten bereut haben, und auch der Veranstalter gibt sich siegessicher und rechnet auch im nächsten Jahr mit ausverkauften Karten.

 

Bilderrechte: © panthermedia.net/Jan Skwara

Was Veranstalter bei der GEMA beachten müssen

© Artem Merzlenko - Fotolia.com

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Wer ein Konzert veranstalten will, der muss sich in der Regel bei der GEMA anmelden und Lizenzgebühren zahlen. Denn normalerweise wird auf jeder Veranstaltung mindestens ein Song gespielt, dessen Urheber ein Mitglied der GEMA ist. Wie hoch die Lizenzgebühren ausfallen ist abhängig von der Größe des Raumes sowie der Höhe des Eintrittspreises.

Anmelden kann man seine Veranstaltung bei der regional zuständigen Bezirksdirektion. Insgesamt gibt es zehn Stück in Deutschland. Um sich rechtzeitig anzumelden sollte man spätestens drei Tage vor der Veranstaltung ein Fax oder eine kurze E-Mail an die GEMA schicken. Darin sollte der Veranstaltungstag, die Adresse, Art der Veranstaltung, Höhe des Eintritts und die Quadratmeterzahl des Raumes enthalten sein. Es ist sehr wichtig die Verantsaltung korrekt anzumelden, da man bei vergessener Anmeldung das Doppelte bezahlen muss. Auch wenn man ein Konzert ohne GEMA-Musik veranstaltet, muss man sich bei der GEMA anmelden, spart jedoch die Lizenzgebühren.

Um bei einer Veranstaltung Geld zu sparen, ist es ratsam Mitglied in einem Verband zu sein. So bekommt man als Mitglied des Deutschen Pop- und Rockmusikerverbandes einen Rabatt von bis zu 20 Prozent. Auch wenn man sehr viele Veranstaltungen in einem Jahr hat, kann man sparen. So bekommt man bis zur 40. Veranstaltung einen Preisnachlass von bis zu 10 Prozent und ab der 161. Veranstaltung sogar einen Rabatt von 50 Prozent. Jedoch müssen diese Konzerte dann im Voraus angemeldet werden.

Unter bestimmten Bedingen lässt die GEMA aber auch mit sich verhandeln was die Gebühren betrifft. Falls man nur eine einzelne Veranstaltung hat, oder die Gebühren nicht im Verhältnis zu den erzielten Einnahmen stehen, kann man durchaus Preisnachlässe erwirken. Dieser Antrag auf einen Nachlass muss bis spätestens zum 15. des auf die Rechnungsstellung der GEMA folgenden Monats bei der zuständigen Bezirksdirektion erfolgen. Er muss die Belege der erzielten Bruttoeinnahmen enthalten. Grundlage für die Bruttoeinnhamen sind die Eintrittsgelder- Aber auch Sponsorengelder, Spenden etc. müssen im jeweiligen Fall angegeben werden. In der Regel sollten die GEMA-Gebühren nicht mehr als 10 Prozent der Einnahmen betragen.

Die gibts noch? The Offspring in Hamburg

 

© olly - Fotolia.com

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In manchen Augenblicken fühlt es sich so an, als sei keine Zeit vergangen, als sei man immer noch 15 und als hätte sich die Welt nicht weiter gedreht. So geschehen auch im Hamburger Stadtpark, als an einem Dienstagabend die US-amerikanische Grungepunk-Band The Offspring die Bühne betreten. Mehr als 15 Jahre ist es inzwischen her, dass die kalifornische Combo durchgestartet ist und mit ihrem Album Smash in die Jugendzimmer, Jugendräume und Transistorradios der Jugend eingezogen ist. Mit ihrem krachigen, simplen Sound und der nasalen und nöilgen Stimme von Sänger und Gründungsmitglied Dexter Holland haben sie den nerv der Zeit getroffen. Während Anfang der Neunziger mit Bands wie Nirvana Grunge, Selbstzweifel und eine gewisse nihilistische Schwere in die Musiklandschaft gezogen ist, haben Bands wie The Offspring oder Green Day den Soundtrack zum kollektiven Rumspringen und Mitsingen geboten.

Nun, etliche Jahre später, scheint diese jugendliche Leichtigkeit ungebrochen. Bei dem einzigen Deutschlandkonzert, was The Offspring dieses Jahr spielen werden, sind 3200 Hamburger vor Ort, jene, die damals schon Fan waren, und jene Spätgeboren, die erst später dazukamen. Egal wie alt, der Text sitzt. Das Album Smash hat sich damals 11 Millionen Mal verkauft, und nun, 26 Jahre nach Bandgründung, schwappt den Herren immer noch unbegrenzte Zuneigung wntgegn, geäußert in Schreien, fliegenden Bierbechern und Moshpit. Die Band bedankt sich dafür mit einer rund anderthalb Stunden langen Performance ihrer größten Hits, bei denen auch die beiden Klassiker ‘Self esteem’ und ‘Pretty fly for a white guy’ nicht gefehlt haben.

Der Abend war also eine win-win-Situation, bei der sowohl Band als auch das Publikum eine Reise in die Vergangenheit machen durften, sich noch einmal jung gefühlt haben und sowohl glücklich als auch müde und heiser nach Hause gegangen sind.

Madonna: Schocken auch noch im Alter

© G.Light - Fotolia.com

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Die Pop-Queen ist zurück: Nicht nur gibt es seit dem Frühjahr den neuen Longplayer „MDNA“, mit dem Madonna trotz ihrer 53 Jahre einen Ausflug in elektronische Techno- und Clubklänge wagt, auch mit ihrer Bühnenshow macht die alternde Sängerin wieder von sich reden. Während ihrer Performance in Tel Aviv am vergangenen Wochenende legte sich die Queen of Pop mit der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen an, was zu einem kleinen Medienrummel führte.

Während Madonna ihren Song „Nobody knows me“ performte, waren im Hintergrund auf einer riesigen Leinwand Fotomontagen zu sehen. Über Madonnas riesiges Abbild legten sich immer wieder andere Gesichter, unter anderem eben das der französischen Rechtspopulistin. Auf ihrer Stirn prangte ein Hakenkreuz, eine klare Ansage von Madonna, die sich wenig später für ein paar Sekunden sogar mit Hitler-Bärtchen und passender Frisur zeigte. Fragt sich nur, ob dahinter wirklich ein Kampf für Gerechtigkeit steht oder die ganze Aktion nicht nur eine ausgeklügelte PR-Kampagne ist?

So sieht es jedenfalls die französische Politikern Le Pen. Sie ist die Tochter von Jean-Marie Le Pen, der während seiner politischen Laufbahn mit rechten und rassistischen Parolen immer wieder von sich reden machte, und ganz in seine Fußstapfen getreten. Mittlerweile ist sie Kopf der französischen Front National, die sich in ihren Parteiprogrammen ganz offen zu Antisemitismus und Rassismus bekennen und in Frankreich auf überraschend viel Zuspruch stoßen. Der US-amerikanischen Zeitung „Daily Mail“ sagte die 43-jährige Politikerin sogar, wenn Madonna so etwas in Frankreich mache, müsse man sehen, was passiert. Eine klare Drohung. Es bleibt jedenfalls spannend, denn noch stehen für die Queen of Pop über 80 Konzerte in 34 verschiedenen Ländern auf dem Programm. Mal sehen, was sie noch alles im Petto hat.

Tim Bendzko – Deutschlandtour ab Januar 2012

Tournee © DWP - Fotolia.com

Tournee © DWP - Fotolia.com

“Nur noch kurz die Welt retten” – Tim Bendzkos Debütsingle, sollte umbenannt werden in “Nur noch kurz Deutschland retten”, denn genau das hat er ab Mitte Januar vor.

Im vergangenen Jahr legte Tim Bendzko einen erstaunlichen Karrierestart hin. Mit seiner Hitsingle “Nur noch kurz die Welt retten” erreichte er Platz 2 der deutschen Charts. Auch sein Album “Wenn Worte meine Sprache wären” wurde im ganzen Land gefeiert und hat inzwischen Platin-Status erreicht.

Der symphatische 26jährige Berliner gewann darüber hinaus den “Bundesvision Songcontest” und wurde mit einem Bambi ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr spielte er bereits vor ausverkauften Hallen Titel aus seinem Longplayer, nun folgt eine Tournee.

In Interviews gibt sich der Singer und Songwriter ganz normal und überhaupt nicht abgehoben. Er hält nicht viel von einer Show um seine Person, sondern will einfach nur Musik machen. Das wird ihm nicht zu letzt seine Freundin danken zu der er sich von Anfang an bekannte und nicht die übliche Singleschwarmshow hinlegte. Früher spielte er selbst Fußball und bekennt sich auch heute noch ganz offenkundig zu dem Traditionsverein FC Union. Sein Herz schlägt für Berlin und doch wird der die Hauptstadt ab MItte Januar verlassen um “mal eben kurz die Welt retten” zu können.

Wer den charmanten Berliner sehen will, hat ab dem 15.1.2012 die Chance dazu.

15.01., Offenbach, Capitol

16.01., Ulm, Roxy

17.01., Würzburg, Posthalle

19.01., Trier, Tuchfabrik

20.01., Mainz, Frankfurter Hof

21.01., Mannheim, Alte Feuerwache

22.01., Dortmund, FZW

24.01., Münster. Jovel

25.01., Bremen, Schlachthof

27.01., Flensburg, Deutsches Haus

29.01., Osnabrück, Rosenhof

30.01., Krefeld, Kulturfabrik

31.01., Köln, Live Music Hall

02.02., Kassel, Musiktheater

03.02., Hannover, Capitol

04.02., Braunschweig, Meier Music Hall

05.02., Bielefeld, Ringlokschuppen

11.02., Potsdam, Lindenpark

12.02., Nürnberg, Hirsch

13.02., Stuttgart, Longhorn

15.02., Freiburg, Jazzhaus

19.02., München, Ampere

23.02., Dresden, Beatpol

24.02., Magdeburg, Altes Theater

25.02., Erfurt, HsD

27.02., Berlin, Astra

20.06., Köln, Tanzbrunnen

12.07., Hamburg, Stadtpark

13.07., Mainz, Zitadelle

Die Berlin Music Week

Berlin, ist die Stadt der Innovationen und der Musik. Kaum eine andere Stadt präsentiert so viele Musiker und Musikangebote, als Berlin. Hier passiert alles was für die Musikszene wichtig ist. In Berlin haben sich die wichtigsten Major Labels angesiedelt. Ob Universal oder FourMusic, alle sind sie mittlerweile in Berlin. Weil Musiker nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus dem Ausland diese Entwicklung mitbekommen haben, findet sich an jeder Ecke und in jeder auch so kleinen Bar, mindestens ein Musikact pro Abend.

Berlin Festival, Foto: berlin music week_flickr

Es ist nicht alles hochqualitativ, viele Angebote aber höchst interessant. Es gibt für jeden Geschmack rund um die Uhr etwas. Und nun auch gepresst innerhalb von fünf Tagen.

Weil Berlin Europas Musikmetropole ist, kommen auch viele der bereits bekannten und berühmten Künstler immer wieder in die Hauptstadt. So auch an diesem Wochenende. Seit Mittwoch, den 07. September platzt Berlin aus allen Nähten. Bis zum 11. werden Hunderte Bands erwartet. Ob Bars, Clubs oder Konzerthallen, alles hat sich auf den Andrang vorbereitet. Neben Jan Delay und Boy George kommen auch Suede in die Hauptstadt.

Und warum das alles? Wegen der Berliner Musik Week. Innerhalb von wenigen Tagen sollen Millionen Menschen auf ihre Kosten kommen. Hierfür wird gesorgt werden. So findet genau in den Tagen die Musikmesse Popkomm als auch das Berlin Festival, die Clubnacht, der New Music Award, die ICAS Suite und die Radionacht statt. Alle die, die was von sich halten, werden auch hier sein. Für jeden Geschmack findet sich auch das richtige Konzert.

Nicht nur Experten aus der Welt der Musik werden in Berlin erwartet. Auch für das musikverrückte Volk wurde alles vorbereitet. Die Stadt wird vor Konzert- und Cubbingangeboten aus allen Nähten platzen.