Guitar Chords
A add9


Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie

Die Landesmusikakademie Berlin

Die Landesmusikakademie Berlin bietet eine Menge an musikalischen Angeboten und Workshops.

Die Landesmusikakademie Berlin bietet eine Menge an musikalischen Angeboten und Workshops.

Die Landesmusikakademie Berlin ist sozusagen eine Volkshochschule für Musik. So stehen für Laien und Profis hier nicht etwa Computer- oder Sprachkurse, sondern eine Vielzahl von musikalischen Angeboten zur Verfügung. Es handelt sich hier also um eine musikalische Bildungseinrichtung, die sich potenziell an jeden richtet, egal ob Alt oder Jung, Anfänger oder Experte. Die Akademie hat es sich zum Ziel gemacht, entschieden zur Musikalisierung der Gesellschaft beizutragen.

Das Angebot der Akademie ist vielfältig und bunt. Zu nennen sind hier unter anderem berufsbegleitende Lehrgänge und Workshops. Daneben gibt es eine Vielzahl an Seminaren, Fachkonferenzen und Kongressen, die Menschen mit gleichen musikalischen Interessen zueinander bringen und vernetzen möchten.
Einer großen Beliebtheit erfreuen sich auch die Festivals und Bandwettbewerbe, die seitens der Akademie ins Leben gerufen werden. Zu nennen wäre hier beispielsweise die mehrtägige Veranstaltung ‘Samba Syndrom’. Hierbei handelt es sich um ein internationales Treffen von Sambamusikern aus der ganzen Welt. Seit 1996 werden im Zuge dieser Veranstaltungen zahlreiche Workshops und Schnupperkusre angeboten, um die Menschen mit den heißen Rhythmen des Sambas Vertraut zu machen. Mithin die Höhepunkte des Festivals sind die abendlichen Konzerte, bei denen internationale Größen ihr Können demonstrieren und alle Jahre wieder das Publikum begeistern.

Ihren Sitz hat die Akademie im ‘FEZ-Berlin’, einem großen gemeinnützigen Kinder- und Familienzentrum, gelegen im Waldpark der Wulheide. Wer nun nicht unbedingt diesen Weg auf sich nehmen will, um sich über das aktuelle Angebot der Akademie zu informieren, kann dies natürlich auch im Internet bewerkstelligen. Egal, ob man nun Kurse oder Konzerte sucht, die Landesmusikakademie Berlin hat von beidem eine Vielzahl im Angebot. Nicht zuletzt die vielen Gratiskonzerte von Musik-begeisterten Anfängern sind ein toller Anreiz, um einmal einen Ausflug in die Wulheide zu unternehmen.

Bilderrechte: © paylessimages – Fotolia.com

Muss die GEMA ihre neuen Gebühren überdenken?

Wie geht die GEMA mit öffentlichen Veranstaltungen um?

Wie geht die GEMA mit öffentlichen Veranstaltungen um?

Der Streit um die neuen Tarifvorgaben der GEMA, der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, die sich in Deutschland um die finanzielle Verwertung der Urheberrechte kümmert, ist noch lange nicht vorbei. Vornehmlich stritten sich bisher die GEMA und der Branchenverband Dehoga. Nun schaltet sich auch die Politik ein, die sich vor allem um das wirtschaftliche Überleben vieler Diskotheken und anderer Musikveranstaltungsorte sorgt. Ab dem 01. Juli 2013 plant die GEMA neue Tarife für die öffentliche Wiedergabe von Musik. Die Preissteigerungen liegen dabei zwischen 600 und 2000 Prozent. Für regelmäßige Veranstaltungen sollen Pauschalen ab nächstem Jahr nach der Fläche eines Clubs, der Öffnungsdauer und der Höhe des Eintritts berechnet werden.

Befürchtet wird nun, dass vor allem Nischen-Veranstaltungen, die keine hohe Besucherdichte aufweisen ausfallen müssen. Bisher haben Clubs eine monatliche Pauschale bezahlt. In Zukunft müssen die Veranstaltungen auch einzeln abgerechnet werden. Dann stellt sich jedoch die Frage, wie dies möglich sein soll. Die Pläne der GEMA bewirkten einen Entrüstungssturm vieler Diskotheken und Konzerthallenbetreiber. So wurde am vergangenen Wochenende in vielen Diskos für fünf Minuten die Musik abgestellt, um gegen die neuen Vorgaben zu demonstrieren. Ein weiterer Kritikpunk vieler an der GEMA ist weiterhin, dass auch gemeinnützige Veranstaltungen, wie zum Beispiel Kindergarten-, oder Schulfeste mit einer Gebühr belastet werden. Schon Ende 2007 wurde die GEMA deswegen aufgefordert diese Richtlinien zu ändern. Klar ist, dass der Streit so schnell nicht abreißen wird. Vor allem, weil die allgemeine Situation schon in Anbetracht des Internets, das durch viele illegale Downloads die Diskussion über Urheberrechte und deren Verletzungen ausgelöst hat, gereizt ist. Dass sich nun jedoch auch die Politik auf eine Seite stellt, könnte zu einer rascheren Lösung des Problems führen. Klar ist, dass Clubbesitzer Musikern keinen finanziellen Schaden zuführen wollen. Wenn dies aber zu Lasten ihrer Existent geschieht, ist dies für viele kaum tragbar.

Bilderrechte: © maxoido – Fotolia.com

Der Begriff der Hauntology in der Musik

Hauntology!? Klingt nach einem guten Gruselfilm, aber nicht nach einem Phänomen des französischen Denkers Jacques Derrida. Der Philosoph und Denker, Urheber der “Différance”, schuf mit dem Konzept der Geisterhaftigkeit einen Begriff der ins kontemporär Musikalische überging.

Vieldiskutiert hat es mit der Berliner Transmediale eine perfekte Bühne gefunden. Der Ursprung des Begriffs wird durch Derrida in Marx Ideen zur Geschichte Europas begründet, die er durch den Kommunismus auch in Zukunft verfolgt sieht. Mit Kommunismus hat die musikalische Version von Hauntology wenig zu tun, vielmehr liegt der Fokus auf dem Etymologischen: “Haunting”, dem (geisterhaften) Spuk, dem Eindringlichen und Nachwirkenden kombiniert mit der Ontologie, dem Sein in Grundstrukturen der Realität.

Dieses Konzept drückt sich musikalisch zum Beispiel in Gitarren mit viel Delay, Echo-Effekten auf Stimmen, andächtigen Chorgesängen, gebrochenen Rhythmen und vernebelten Flächen aus – die Moderne neigt dazu, sich selbst zu mystifizieren. Dieses Phänomen wird in der musikalischen Welt besonders aufmerksam betrachtet, stellt es doch einen Paradigmenwechsel in der elektronischen Musik da.Vormals galt elektronische Musik, besonders Techno, als ein entmenschlichtes Genre von repetitiven Strukturen, eine Erklärung seiner Selbst in der Wiederholung, ein Leben im Hier und Jetzt ad infinitum.

Jetzt ist elektronische Musik in vielen Fällen individuell und nahe am Leben des Künstlers und seinen Emotionen. Ein passendes Beispiel für sehr eindringliche Musik mit hohem künstlerischen Anspruch bietet der Soundkünstler Pantha Du Prince aus Berlin, der mit pittoresken Klängen Welten unerreichten Ausmaßes kreiert.

Das künstlerische Ich steht auch bei Projekten wie How To Dress Well weit im Vordergrund – die fragile Stimme des Sängers Tom Krell, um den sich schon ein Personenkult entwickelt hat, erzählt in ihrer Stimmfarbe und mit introspektiven, schmerzenden Lyrics von Gefühlen der Person.

Ein Trend der offenbar nicht so schnell wieder verschwindet und so heisst es abermals: Die Geister, die ich rief…

Fast allein unter Männern: Die Rapperin Fiva MC

© Martina Marschall - Fotolia.com

© Martina Marschall - Fotolia.com

In der deutschen Rapszene sind sie rar gesät, die weiblichen MCs. In Deutschland genauso wie auf dem Rest der Welt ist die HipHop-Szene nach wie vor ein männliches Metier, mindestens 90 Prozent der HipHop-Künstler sind männlich sozialisiert. Von den wenigen Rapperinnen schaffen es nur wenige ganz nach oben, die bekannteste unter ihnen dürfte Missy Elliot sein, die in den USA schon ganz oben in den Charts war.

Im deutsch-sprachigen Raum ist das Klima für Frauen im Rap noch ein bißchen rauer. Seit Ende der 90er sind mit dem Trio Tic Tac Toe und der Frankfurterin Schwester S Rapperinnen wieder aus der Mainstreampresse verschwunden, und nebenbeigesagt ist es durchaus eine Diskussion wert, ob die beiden genannten Acts ob ihrer Qualität ernst genommen werden müssen. Doch wie so oft in der Kunst ist es auch im HipHop: Während in den Charts langweiliger Einheitsbrei vor sich hin blubbert, kocht es in der Subkultur nur so vor Kreativität.

Die Dame, um die es jetzt gehen soll, ist aber mit Abstand die bekannteste aus dem kleinen Zirkel weiblicher MCs in Deutschland, deren Mitgleider man fast an zwei Händen abzählen kann. Nina Sonnenberg alias Fiva MC ist ein alter Hase im Geschäft, seit mehr als zehn Jahren ist sie immerhin schon dabei und kann derweil auch auf beachtliche Erfolge schauen. Angefangen hat alles in der heimischen Küche, in der die damalige Abiturientin im stillen geübt hat, bevor sie sich an die Öffentlichkeit traute. Der erste Auftritt hat funktioniert, zwei Jahre später ist ihr erstes Album Spiegelschrift erschienen, 2006 erfolgte dann der Plattenvertrag beim Label Buback.

Inzwischen muss sie sich über Langeweile oder mangelnde Anerkennung keine Sorgen mehr machen. Sie hat eine eigene Radiosendung, ist erfolgreich bei Poetryslams unterwegs, momenten aus Tour mit ihrem vierten Album ‘Die Stadt gehört wieder mir’ und ist unlängst vom Fernsehsender zdf neo angeheuert worden. Glückwunsch, Frau Sonnenberg, und weiter so. Vorbilder für die nächste Generation Rapperinnen braucht es in diesem Land.

Schrille 90er-Jahre-Retropartys mit viel Musik

© Oliver Muth - Fotolia.com

© Oliver Muth - Fotolia.com

Mottopartys sind für viele eine besondere Abwechslung zum normalen Partygeschehen. Beliebt sind dabei 90er-Feten, die schon mit wenig Aufwand vorbereitet werden können. Als erstes steht die Auswahl der richtigen Location auf dem Plan. Diese sollte eine große Tanzfläche, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit zum Sitzen bieten. Als nächstes geht es an die Dekoration. Bunte Lichterketten sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung. Passend zu den 90ern dürfen außerdem alte Gameboys, gegebenenfalls Diddl-Mäuse und Poster von den Backstreet Boys oder Spice Girls nicht fehlen.

An Getränken sollten neben schrillen alkoholischen Drinks auch Eistee und verschiedene Energy-Getränke bereit stehen. Kleine Snacks sind auch immer willkommen. Und hier eine kleine Auswahl von interpreten, die auf keiner 90er Mottoparty fehlen dürfen: Aqua, Backstreet Boys, Blümchen, TicTacToe, Spice Girls und Dr. Alba. Typische Musikrichtungen waren in der 90er Jahren Hip-Hop, Techno, Rave und Eurodance.

Sind alle Vorbereitungen getroffen, gilt es sich selbst passen für das Event zu kleiden. Dem richtigen Styling muss bei solchen Partys natürlich größte Aufmerksamkeit zukommen. Im Trend lagen vor allem Neonfarben, egal ob es sich um Schuhe, Oberteile oder sogar Hosen handelte. Das  Motto lautet klar: Je schriller, desto besser. Experimentelle Farbkombinationen sind ausdrücklich erwünscht. Dabei darf alles gerne schön knapp sein. Allerdings sollte die Wahl eines bauchfreien Tops von der Jahreszeit abhängig gemacht werden. Angesagt waren außerdem Plateau-Schuhe mit einer Höhe von mehreren Zentimetern.

Wenn Sie auch die Haare entsprechend der 90er-Jahre stylen möchten, sollte sich viele kleine Zöpfe flechten und seine Frisur anschließend mit einem bunten Haarband krönen.

Gastautorin Klaudia Pfeffer

The Offspring

The Offspring wurde 1985 in Orange County von Dexter Holland und Greg Kriesel gegründet.The Offspring führte die Punkmusik in den Mainstream der 90er und ist heute(zurecht)die kommerziell erfolgreichste Punkband.

Erst gründeten Dexter Holland und Greg Kriesel die Band “Manic Subsidal” welche von Doug Thompson(Gesang) und Jim Benton(Schlagzeug) ergänzt wurde.Thompson wurde schnell wieder rausgeschmissen und so kam es das Dexter Holland den Gesang übernehmen musste.Danach trat Kevin Wassermann[2.gitarre(auch bekannt als Noodles)]der Band bei und James Lija ersetzte Jim Benton.1985 nannten sie sich schließlich in “The Offspring” um. James Lija nahm 1987 ein Medizin Studium auf sich,weswegen  ihn der damals erst 16-jährige Ron Welty ihn ersetzen musste.Nach diesem ganzen Besetzungsdrama nahmen The Offspring schließlich ihr erstes Album bei Nemesis-Records auf(Name des Albums:Offspring).1992 nahmen sie dann ihr zweites Album Ignition bei dem größten Punklabel überhaupt auf:Epitaph!.Im Juli 1994 spielten The Offspring zum ersten mal im auf Internationaler Bühne,nämlich in Frankfurt am Main.mit dem dritten Album von The Offspring kam dann der Durchbruch.Das Album Smash wurde allein in einer Nacht millionenfach verkauft! In den weiteren zwei Jahren haben The Offspring die Platte dann noch 7,5 Millionen mal weiterverkauft!Inzwischen wechselte die Band für 6,5 Millionen Dollar zu columbia Records,wo sie dann ihr viertes Album aufnahmen(Ixnay on the Hombre),welches in Europa weiterhin auf Epitaph veröffentlicht wurde.Im laufe der Zeit folgten die Alben Americana(1999),Conspiracy of One(2002) und Splinter(2004).1999 hatten The Offspring

Offspring, Quelle: briant87 / flickr.com

einen Auftritt bei Woodstock III,dem größten Rock Festival,das es je gab. Nach dem Album Conspiracy of One verließ Ron Welty die Band und Adam(Atom)Willard übernahm das Schlagzeug.2005 nahmen sie dann ihr Best Of auf(The Offspring-Greatest Hits).2006 blieb Willard dann quasi leihweise bei der Band Angeles and Airwaves. Später bekannte er sich,dass er bei AAAW bleiben wollte.Seine Nachfolge trat Pete Parada an.

Im Moment sind The Offspring dabei ihr neues Album zu erstellen welches im Frühling/Sommer auf den Markt kommen wird.

Gitarrenlehrer 2.0

Gitarre lernen, Foto: spotshot_flickr

Ein neuer Trend zeichnet sich ab: Kostenlose Angebote für den Gitarrenunterricht aus dem Internet. Das funktioniert ganz einfach. Man schnallt sich sein Gitarre um, geht auf die jeweilige Onlineseite und geht schon kann es losgehen.Es gibt für jeden Geschmack das richtige Angebot. Ob klassische Gitarre, Akustik- oder E-Gitarre, jede Suchanfrage findet mehrere Treffer. Das Lehrangebot ist nicht nur für den Anfänger. Auch Fortgeschrittene können noch ein paar Tipps vom Online-Lehrer erhalten.

Der Gitarrenlehrer 2.0 bieten über Webseiten, Videokanäle und andere Foren eine Auswahl an, die oftmals auch noch umsonst ist. Am leichtesten lassen sich die Angebote über ‘Google’ finden. Hier einfach die Begriffe ‘Gitarre konstenlos’ oder ‘Gitarrenkurs’ schreiben und auf ‘Suche’ gehen.

Doch man sollte schon etwas genauer hinschauen, denn nicht alles, was als kostenlos angeboten wird, ist auch wirklich kostenlos. Auf manchen Seiten sind zwar die ersten Schritte umsonst, doch wer etwas professioneller werden möchte, der muss bestimmte Tools kaufen. Auch wenn dies etwas kostet, ist es allemal günstiger als ein Privatlehrer im realen Leben.

Wer seine Künste aber über ein Onlineangebot verbessern möchte, der wird nicht immer Top-Qualität bekommen. Das liegt nicht immer an dem Gitarrenlehrer aus dem Netz, sondern oftmals an einem selbst. Wenn sich beispielsweise ein eingeübtes Lied nicht so anhört wie das Original, kann der Onlinelehrer auf die Fehler nicht eingehen, eine Person, die einem gegenübersitzt kann dies ohne Probleme. Auch der Spielspaß ist nicht so groß, wenn man bestimmte Griffe nicht auf Anhieb hinbekommt und sich keiner anbietet, um es einen zu zeigen.

Doch nicht nur das, ein Lehrangebot, das umsonst ist macht den Markt kaputt. Man kann nicht auf Menschen verzichten. Die 13 Schuljahre bis zum Abitur kann man ja auch nicht ohne einen Lehrer und eine Schule erreichen, zumindest nicht so leicht. Wer vorhat, sein Können zu professionalisieren, der wird dies ohne einen realen Gitarrenlehrer nicht erreichen.