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Band-Promotion auf Facebook – so geht’s

Promotion für Bands wird immer wichtiger!

Promotion für Bands wird immer wichtiger!

Das Promoten von Marken im Internet ist schon längst keine Seltenheit mehr. Sei es für Bier, Kaugummi, Windeln oder Tabaktaschen – ein Jeder inszeniert sich im weltweiten Netz und ganz besonders in den sozialen Netzwerken wie Facebook. Gerade für die Musiker des Planeten wird es zunehmend schwer, sich gegen die immer größer werdende Konkurrenz durchzusetzen.

Marketing kleiner Bands

Kleine Bands haben das Problem, dass sie von den Labels kaum mehr Unterstützung erwarten können. Selbst wenn ein Plattenvertrag besteht, sieht es in Sachen Marketing oftmals eher schlecht aus. Allerdings spielt einem hier wiederum das Internet in die Hände, dank dessen man mit relativ wenig Aufwand eine große Reichweite erzielen kann. Was einst Myspace leisten wollte und eine zeitlang auch konnte, verlagert sich nun Stück für Stück auf Facebook. In aller Eile eine Seite zu erstellen, kann aber nicht Sinn der Sache sein. Stattdessen sollte man eine ausgefeilte Social Media Strategie haben, an der man entlang arbeitet. Nur so lassen sich auf lange Sicht wachsende Klickzahlen generieren.

Hinweise vom Profi

René Pickhardt hat seit einer Weile das Marketing der Band „In Legend“ übernommen. Auf allfacebook.de gibt er wichtige „Tipps für Musiker auf Facebook“ und stellt Vor- und Nachteile zusammen. Ganz weit oben auf der Seite der Positivaspekte sieht er zurecht die Schnelligkeit der Informationsweitergabe. Man müsse aber, um Facebook optimal zu nutzen, von den Strukturen des klassischen Musikmarketings Abstand nehmen.

Content als oberste Priorität

Das Wichtigste ist in Pickhardts Augen aber die Wahl der bereitgestellten Informationen. Die Posts müssen natürlich stets interessant sein, damit sie viele Kommentare und Likes erzielen können. Passiert das nicht, wird der Rang der Seite herabgestuft. Das erreicht man besonders durch Nähe zu den Fans, also mit der Handykamera aufgenommene Bilder oder kurze, knackige Posts in Tweed-Länge.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Dawid Krupa

Dunkle Musik von “Dark Dark Dark”

Musik von Dark Dark Dark

Musik von Dark Dark Dark

Sie nennen sich “Dark Dark Dark” und haben erst kürzlich Berlin gerockt – dabei machen die vier Jungs und Sängerin Nona Marie Invie eigentlich gar keine so düstere Musik. Ihr aktuelles Album „Meet In The Dark“ kreist zwar um Melancholie und Schwierigkeiten im Leben, macht aber auch Mut und Hoffnung zu neuen Schritten.

Ernst gemeinte Emotionalität

Die emotional aufgeladenen Texte der neuen Platte sollen allesamt nicht fiktiv sein – so thematisiert die Nummer „Who needs you“ offen das Ende der Beziehung zwischen Sängerin Invie und Marshall LaCount, dem Mitbegründer und Produzenten der fünfköpfigen Gruppe. Zum Glück ist im Frühling 2011 nur das Paar und nicht die ganze Band zerbrochen. Mit dem Track „The Great Mistake“ versuchen die beiden sogar eine erste Annäherung. Denn dort ist die Rede davon, die eigenen Fehler einzusehen und weiterzumachen. Gedanken und Gefühle, die jeder kennt. Musik also, die einem aus der Seele spricht – zugegebenermaßen vor allem in düsteren Stunden.

Songs als Therapie für die Bandmitglieder

Für die Truppe sind emotionale Musik und ergreifende Texte das Ventil, um ihre eigenen Gefühle rauszulassen. Schreiben als Weg zur Selbsterkenntnis. Musizieren, um mit den eigenen Gefühlen ins Reine zu kommen. Als spiritueller Ausgleich, als Psychotherapie in Eigenregie. Das merkt man nicht nur der neuen Platte, sondern auch den intimen Konzerten von „Dark Darl Darl“ an. Dort geht es ordentlich zur Sache: Schlagzeuge, Klarinette, mindestens zwei elektrische Gitarren, Keyboard oder Klavier, Akkordeon und Saxophon sind mindestens vertreten. Häufig werden von einem Mitglied mehrere Instrumente auf einmal bespielt. Schließlich besteht „Dark Dark Dark“ aus professionellen Folk-Musikern – das sieht und hört man auch!

Die angenehm unaufdringliche und doch hochemotionale Band spricht eine breite Zielgruppe an: Manch Pop-Hörer kann sich von ihren sanften Melodien und inspirierenden Zeilen genauso angesprochen fühlen wie ein Fan von Indie-Rock, Dark Wave oder Emo-Core. Anspieltipp: „How It Went Down“, eine Ballade über eine Zugfahrt nach einer durchzechten Nacht.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Michael Sandig

Auf Tour durch Palästina

Für den Frieden musizieren. Die Dresdener Sinfoniker spielen im Nahost.

Für den Frieden musizieren. Die Dresdener Sinfoniker spielen im Nahost.

Die Dresdner Sinfoniker sorgen mit ungewöhnlichen Auftritten und Aktionen für viel Gerde: Das Ensemble aus europäischen Spitzenmusikern, das sich statt Brahms oder Beethoven auch Komponisten wie Frank Zappa und Metallrocker wie Rammstein vornimmt, sind für ihre Experimentierlust und Spielfreude international bekannt.

Spielen für den Frieden

Am 21. Dezember 2012 steht bereits die nächste ausgefallene Aktion der Sinfoniker an: Um Mitternacht wird der Beginn des neuen Zeitalters in der Maya-Zeitrechnung gefeiert – mit einer live zugeschalteten Sängerin aus Mexiko. Doch damit nicht genug: Im Mai und Juni 2013 verschlägt es die Musiker ins Westjordanland, nach Nazareth und in den Osten Jerusalems.

Mitten im Krisengebiet des Nahen Ostens möchten die Dresdner Sinfoniker mit einer „Sinfonie für Palästina“ für Frieden sorgen. Eigentlich sollte die Sinfonie des iranischen Komponsisten Kayhan Kalhor schon vor zwei Jahren in der Region aufgeführt werden. Doch kurz vor dem Termin wurde der Chef des Theaters ermordet – die Aufführung musste verschoben werden.

Musik statt fließend Wasser

Dass es die Musiker ausgerechnet in die Palästinensergebiete verschlägt, kommt nicht von ungefähr. Markus Rindt, der Intendant des renommierten Ensembles, war in den vergangenen Monaten häufig in der Region unterwegs und beobachtete dabei die schlimmen Unterschiede zwischen israelischen und palästinensischen Siedlungen. Während die israelischen Lager auch nachts hell erleuchtet werden und über hervorragende Wohnmöglichkeiten und Infrastruktur verfügen, sieht es in den Palästinensergebieten meist ganz anders aus. Selbst fließendes Wasser ist dort häufig ein Problem.

Auch die Nachrichten von der erneut auflammenden Gewalt in Nahost werden die Musiker nicht davon abhalten, im kommenden Frühjahr das Projekt „Sinfonie für Palästina“ zu realisieren. Dabei wissen die Beteiligten selbst sehr gut darum, dass ihre Konzerte wenn überhaupt nur ein kleiner Beitrag im komplexen Friedensprozess des Nahen Ostens sein können.

Bilderrechte: © Vladislav Gajic – Fotolia.com

Test: Fireman FRM100-TR, E-Gitarre

E-Gitarre

E-Gitarre

Der legendäre Gitarrist Paul Gilbert und der japanische Instrumentenbauer Ibanez pflegen schon seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit. Der Ausnahmegitarrist ist der Marke Ibanez seit seinem Karrierebeginn treu geblieben und schon für einige Signatur-Sondermodelle verantwortlich, die unverwechselbar seine Handschrift tragen. Auch die neue Ibanez Fireman ist nach den Wünschen des weltberühmten Gitarristen entstanden.

Reines Mahagoni und ein zusätzliches Cutaway

Im Test auf Amazona.de wird der rote Teufel genau unter die Lupe genommen: Die FRM100, wie die neue Fireman offiziell abgekürzt wird, kommt mit Gigbag und Gurt. Der Körper der E-Gitarre entspricht der Ibanez Iceman, allerdings auf dem Kopf gedreht. Vom Standardmodell unterscheidet sich die FRM100 auch durch ein zusätzliches Cutaway und ein Pickguard. Das verwendete Holz ist reines Mahagoni, die Lackierung ist in transparentem Rot gehalten, welches die Holzmaserung ästhetisch ansprechend durchschimmern lässt.

Der perfekte Hals-Korpus-Übergang

Der Hals der Gitarre ist aus einer Mischung aus Mahagoni und Ahorn gefertigt und ebenfalls rot lackiert. Anders als bei der Iceman ist der Hals ausladend in den Körper eingeleimt, was mit dem speziellen Klang der neuen Fireman zu tun hat. Angeblich hat Gilbert mit den Ingenieuren von Ibanez Ewigkeiten am perfekten Hals-Korpus-Übergang gefeilt. Mit 22 Medium-Strength-Bünden und einem klassischen Griffbrett aus Palisander sollen sich der Ibanez Fireman ganz besondere Töne entlocken lassen.

Die neue Ibanez könnte leicht mit einem Modell aus den 60iger oder 70iger Jahren verwechselt werden: So sehr ist das neue Gilbert-Signatur-Modell im Retro-Look gehalten. Dazu passen auch die drei Pickups, nicht etwa Humbucher, sondern DiMarzio Injectrot-Singlecoils vorn und hinten und ein Area ’67. Damit dürfte die neue Gitarre des japanischen Instrumentenbauers vor allem etwas für sanfte und leise Töne sein – obwohl man von einem so industriellen und schroffen Solisten wie Gilbert instinktiv etwas ganz anderes erwartet hätte.

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Die besten Tipp zur Musikpromotion

Musiker und seine Fans

Musiker und seine Fans

Das Musikbusiness ist hart, das hat sich mittlerweile durchaus herumgesprochen. Trotzdem sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, seine Band oder sein Soloprojekt zu vermarkten und zu promoten. Nur so hat man für den Erfolg alles gegeben und versucht, sein Musikprojekt voranzutreiben! Hier ein paar wichtige Tipps, die man in Sachen Promotion unbedingt beachten sollte.

Der wichtigste Punkt für Anfänger ist eine fundamentale Sache: Möchte man seine Musik promoten, sollte man es am Besten selbst tun! Man sollte nicht auf Freunde, Mitglieder der Band oder das Label zählen, nur auf sich selbst kann man sich hundertprozentig verlassen. Zudem ist es so leichter für dich, auf eventuelle Änderungen im Geschehen schnellen Einfluss zu nehmen.

Die größte und wichtigste Basis für eine erfolgreiche Promotion sind die Fans. Nicht umsonst werden sie bei Preisverleihungen mit Danksagungen ihrer Stars überhäuft. Ohne Menschen, die deine Musik mögen, läuft nichts. Fans sind Käufer deiner Musik und können darüber hinaus selbst ein gutes Werbemittel sein. Gefällt ihnen die Musik, erzählen sie es weiter oder tragen wichtige Merchandise-Artikel umher. Und auch Merchandising will gelernt sein. Der Name des Musikprojekts sollte nicht nur gut klingen, sondern auch gut auf T-Shirts, Buttons und Pullovern aussehen. Sie machen Leute neugierig, mal in die Musik reinzuhören. Werbestrategien wie Gewinnspiele oder Gratisaktionen lieben Fans und sorgen dafür, das sie zu laufenden Werbeflächen werden.

Eine wichtige Promotionplattform der Moderne ist das Internet. Dort kann man sich über soziale Netzwerke kostenlos Fanseiten erstellen, auf denen man mit den Fans in Kontakt treten kann. Genau das ist heute besonders wichtig. Der Fan muss das Gefühl haben, seinem Liebling nahe zu sein. Über Kommentare kannst du die Fans auf dem Laufenden halten und gleichzeitig mit ihnen in Kontakt aufnehmen. Aktionen wie das Verlosen von Backstagekarten, Gästelistenplätzen oder Gratis-Songs kommen immer gut an! Einige Tracks oder Singleauskopplungen am Anfang zu verschenken gilt eh als gute Methode, um Fans zu gewinnen oder sogar Journalisten oder Talent-Scouts für deine Musik zu interessieren. Um den Anfang deiner Promotion zu erleichtern, kannst du dir auch deine eigenen Stars zum Vorbild nehmen und darauf schauen, wie sie sich promoten.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Michael Kölsch

Underground Punk von den Broilers

Oi!-Punks grenzen sich klar von rechten Skinheads ab

Oi!-Punks grenzen sich klar von rechten Skinheads ab

Hellerhof ist ein Stadtteil von Düsseldorf, der als eher beschaulich gilt. Einfamilienhäuser reihen sich dort aneinander, die Bevölkerung ist überwiegend jung. Den meisten Menschen wäre vermutlich niemals etwas darüber zu Ohren gekommen, wenn es nicht die Broilers gäbe, die seit einiger Zeit in den Musikcharts für Furore sorgen. 

Punk macht Profit 

Bekannt sind sie Vielen sicherlich auch dank der Toten Hosen. Zusammen mit ihnen touren sie derzeit durch die Republik und mit ihnen teilen sie sich seit Kurzem auch das Label – JPK, kurz für „Jochen Kleiner Plattenfirma“. Sammy Amara, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Songwriter der Broilers, sieht den plötzlichen Erfolg eher gelassen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass die Broilers alles andere als neu im Geschäft sind. 

Oi, Oi, Oi! 

Samy und sein Schulfreund Andi Brügge kennen sich schon lange und haben 1992 die Broilers gegründet – im besagten Düsseldorfer Stadtteil Hellerhof. Geschichten über eine harte Kindheit hat keiner von ihnen zu berichten, stattdessen erinnert man sich ans Spielen im Wald. Und wie ist’s zu dem eigentümlichen Namen gekommen? – Nun, einmal verweist er natürlich auf das berühmte Brathähnchen aus dem Osten, zum anderen schien er auch aufgrund des in ihm enthaltenen „Oi“ sehr passend. „Oi“, das ist eine Form der Punkmusik, unter der sich seit den späten 70er Jahren verschiedene Musiker zusammengeschlossen haben. Schwierig ist dabei, dass diese Szene mehr und mehr von rechtsradikalen Skins infiltriert wurde, von denen die Broilers sich natürlich abgrenzen. 

Gelassen in die Zukunft 

1996 ist das erste Stückchen Musik der Broilers erschienen – „Schenk mir eine Blume“ hieß es und wird heute heiß begehrt. Heute klingt die Musik der Jungs ein wenig anders, zum klassischen Punk kam etwas Ska hinzu. Das 2011er-Album „Santa Muerte“ verschaffte den Broilers schließlich den Durchbruch und den beiden Jungs eine gewisse Gelassenheit. Auf die Frage hin, ob sie Angst vor schwierigen Zeiten hätten, antwortet Amara nur, dass er sich höchstens wünsche, sich seine Gelassenheit zu bewahren.

Bilderrechte: © Delphimages – Fotolia.com

Die Landesmusikakademie Berlin

Die Landesmusikakademie Berlin bietet eine Menge an musikalischen Angeboten und Workshops.

Die Landesmusikakademie Berlin bietet eine Menge an musikalischen Angeboten und Workshops.

Die Landesmusikakademie Berlin ist sozusagen eine Volkshochschule für Musik. So stehen für Laien und Profis hier nicht etwa Computer- oder Sprachkurse, sondern eine Vielzahl von musikalischen Angeboten zur Verfügung. Es handelt sich hier also um eine musikalische Bildungseinrichtung, die sich potenziell an jeden richtet, egal ob Alt oder Jung, Anfänger oder Experte. Die Akademie hat es sich zum Ziel gemacht, entschieden zur Musikalisierung der Gesellschaft beizutragen.

Das Angebot der Akademie ist vielfältig und bunt. Zu nennen sind hier unter anderem berufsbegleitende Lehrgänge und Workshops. Daneben gibt es eine Vielzahl an Seminaren, Fachkonferenzen und Kongressen, die Menschen mit gleichen musikalischen Interessen zueinander bringen und vernetzen möchten.
Einer großen Beliebtheit erfreuen sich auch die Festivals und Bandwettbewerbe, die seitens der Akademie ins Leben gerufen werden. Zu nennen wäre hier beispielsweise die mehrtägige Veranstaltung ‘Samba Syndrom’. Hierbei handelt es sich um ein internationales Treffen von Sambamusikern aus der ganzen Welt. Seit 1996 werden im Zuge dieser Veranstaltungen zahlreiche Workshops und Schnupperkusre angeboten, um die Menschen mit den heißen Rhythmen des Sambas Vertraut zu machen. Mithin die Höhepunkte des Festivals sind die abendlichen Konzerte, bei denen internationale Größen ihr Können demonstrieren und alle Jahre wieder das Publikum begeistern.

Ihren Sitz hat die Akademie im ‘FEZ-Berlin’, einem großen gemeinnützigen Kinder- und Familienzentrum, gelegen im Waldpark der Wulheide. Wer nun nicht unbedingt diesen Weg auf sich nehmen will, um sich über das aktuelle Angebot der Akademie zu informieren, kann dies natürlich auch im Internet bewerkstelligen. Egal, ob man nun Kurse oder Konzerte sucht, die Landesmusikakademie Berlin hat von beidem eine Vielzahl im Angebot. Nicht zuletzt die vielen Gratiskonzerte von Musik-begeisterten Anfängern sind ein toller Anreiz, um einmal einen Ausflug in die Wulheide zu unternehmen.

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E-Gitarre – Kaufhilfe: Darauf sollte man achten

Vor dem Kauf sollte sich ein paar Gedanken machen

Vor dem Kauf sollte sich ein paar Gedanken machen

Der Kauf der passenden E-Gitarre ist eine Aufgabe, für die man sich unbedingt Zeit nehmen sollte. Wer vor dem Kauf unterschiedliche Aspekte bedacht hat, kann eine Gitarre finden, die gut zu ihm passt und die er lange nutzen kann.

Am Anfang der Suche kann man sich unterschiedliche Fachmagazine anschauen, da viele Gitarrenfirmen ihre Produkte dort inserieren. In den meisten Fällen sagt die Werbung aber nicht viel über die Qualität der angebotenen Gitarren aus. Trotzdem kann man sich durch die Anzeigen einen ersten Überblick über die unterschiedlichen Preise und Ausstattung verschaffen.

Eine Gitarre sollte man sich vor Ort anschauen

Im nächsten Schritt kann man einige Musikgeschäfte aufsuchen. Dort kann man unterschiedliche Gitarren testen. Dabei sollte man sich jedoch nicht nur auf Modelle in seiner Preisklasse beschränken. Dadurch kann man sehen, welche Preisklasse und vor allem welche Ausstattung für ihn in Frage kommt. Wer noch nie auf einer E-Gitarre gespielt hat, sollte sich im Vorfeld jedoch mit der Technik vertraut machen. Am besten nimmt man außerdem einen erfahrenen Freund mit, der einen beim Kauf unabhängig beraten kann.

In den meiste Läden kann man die Modelle auch testen

Wer eine oder mehrere Gitarren in einem Geschäft testen möchte, sollte dem Berater im Laden unbedingt zeigen, dass er die Gitarre pfleglich behandeln kann. Andernfalls würde ihm niemand erlauben, die Gitarren zu testen. Beim Test kann man die Verarbeitung der unterschiedlichen Modellen prüfen. Dabei sollte man darauf achten, ob der Hals der Gitarre gerade ist und ob die Verbindung zwischen Hals und Korpus in Ordnung ist. Außerdem sollten die Bünde besonders an den Kanten gut verarbeitet sein. Nicht zuletzt sollte man beim Test den Sound begutachten. Nach dem Test weiß man, ob eine Gitarre bespielbar ist oder nicht. Sobald man weiß, in welcher Preisklasse man sich bewegt und auf welche Ausstattung man besonderen Wert legt, kann man über Merkmale wie Form und Farbe nachdenken.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Henry Smits-Bode

Die Goldenen Zitronen – Punkrock stirbt nicht

 

Punkrock

Punkrock

Punkrock hat ‘No future’? Ganz im Gegenteil, zumindest auf dem musikalischen Parkett ist die Anti-Musik aus den späten 70er Jahren nach wie vor präsent. Angefangen mit den Sex Pistols, The Clash und den Ramones wurde die Musik mit DIY-Attitüde schnell zu einem neuen Jugendkulturphänomen. Aggressive Texte, drei Akkorde, ein rohes, holpriges Schlagzeug und heiserer, lauter Gesang, mehr brauchte es nicht, um die Punkfans glücklich zu machen.

Nicht nur in England und den USA; auch in Deutschland hat sich schnell eine große Punkszene gebildet, und besonders in den 1980er sind unzählige Bands entstanden, die den Deutschpunk bis heute prägen. Eine davon ist die Gruppe Die Goldenen Zitronen. Die Band aus Hamburg, die sich im Jahr 1984 gegründet hat, kann inzwischen auf acht veröffentlichte Studioalben, unzählige Kollaborationen mit anderen Künstlern und Nebenprojekte zurückblicken.

Wie die meisten Punkbands vertreten sie eine radikal linke, gesellschaftskritische und anarchistische Perspektive, anders als die meisten Punkbands verpacken sie diese aber nicht in einfache Slogans zum Mitgrölen, sondern in subtilere, ausgearbeitete Texte. Sie verstehen sich selbst aber weder als reine Schrammelpunks, noch wollen sie das Schlagwort Avantgarde auf ihre Fahne schreiben. Dennoch schätzt das Bandmitglied Hans Platzgumer ihre Musik eher als Kopfmusik ein.

Musikalisch geben sich die Goldenen Zitronen experimentierfreudig. Aus der Deutschpunk-Ecke kommend, haben sie über die Jahre immer wieder andere Spielarten ausprobiert. Mit dem Album ‘Das bißchen Totschlag’ aus dem Jahr 1984, dessen Titel sich auf die rechtsextremen Brandanschläge in Mölln und Hoyerswerda bezieht, wagten sie sich auf das Gebiet von HipHop und begannen, mit elektronischen Beats zu arbeiten, das Album ‘Lenin’ aus dem Jahr 2007 erinnert mit seiner elektronischen, Zitat-gespickten Art kaum noch an frühe Werke.

Was sich jedoch nicht geändert hat, ist das rigorose Ablehnen der Musikindustrie, mit der die Band bis heute nicht zusammenarbeitet. Auch ihre chaotischen Auftritte sind im Laufe der Jahre nicht langweiliger geworden und der Spaß am Provozieren ist ihnen ebenfalls nicht abhanden gekommen.

Bilderrechte: © Konstantin Li – fotolia.com

Witzige Marketing-Ideen für Bands

kreatives Marketing als Erfolgsschlüssel

kreatives Marketing als Erfolgsschlüssel

Wenn man musikalisch etwas begabt ist und ein Instrument beherrscht, dann ist oft der Weg zur Gründung einer eigenen Band nicht weit. Doch wenn man dann erst einmal die eigene Band hat und auch ein paar Lieder einstudiert hat, gilt es Bekanntheit zu erlangen und in dem ein oder anderen Club auftreten zu können. Daher empfiehlt es sich mit kreativen Methoden Marketing zu betreiben und die eigene Band etwas bekannter zu machen. Empfehlenswert ist es in diesem Bereich vor allem nicht auf die teuren Strategien der Profis zu schauen, sondern viel mehr die eigene Kreativität arbeiten zu lassen.

Die Aufmerksamkeit der Leute gewinnen

Am wichtigsten ist es doch, dass die Leute über einen reden. Und dies schafft man vor allem durch skurrile Werbemaßnahmen, denn ein Plakat an der Bushaltestelle kann ja jeder machen. Es gilt aus der Masse auszubrechen. Daher gibt es hier nun ein paar Tipps wie kreatives Marketing aussehen kann.

Eine Idee wäre es einen Stempel der eigenen Band mit dazugehöriger Internetadresse anfertigen zu lassen. Anschließend setzt man diesen auf jeden 5 Euro-Schein den man in die Finger bekommt und verbreitet somit den eigenen Namen. Ähnlich ist es auch mit Stempeln bei Konzerten und Discos. Dort könnte man versuchen mit den Türstehern zu reden, ob die an dem Abend nicht die eigenen Stempel verwerden könnten. So haben die Leute am nächsten Tag immer noch die URL auf der Hand und schauen vielleicht am nächsten Tag mal nach. Es muss aber auch nicht immer ein Stempel sein. Mittlerweile gibt es auch temporäre Tattoos. Es wäre doch interessant sich solch eins mit dem Logo und der URL der Band an gut sichtbaren Stellen auf dem Körper zu platzieren und damit zum nächsten Konzert zu gehen. Die Leute werden auf jeden Fall gucken und über einen reden – und somit auch über die Band.

Etwas unauffälliger geht es auch wenn man in Bibliotheken und Büchereien unauffällig Flyer oder Visitenkarten in Bücher legt, die mit dem Genre der eigenen Band zu tun haben. Ähnlich ist es auch mit Musikläden, bei denen man einmal anbieten könnte, dass die eigene CD im Hintergrund läuft. 

Man sieht es also, es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Wenn jeder ein bisschen nachdenkt und seine Kreativität abruft, dann fällt auch ihm sicherlich etwas total ausgefallenes ein.

Bilderrechte: panthermedia.net/Anke Goodwin